Kräuterheilkunde
Mit Kräutern Beschwerden lindern oder Krankheiten zu heilen, hat eine lange Tradition. Prähistorische Funde z.B. von Schafgarbe und Tausendgüldenkraut in 60.000 Jahre alten Grabstätten
lassen schließen, dass schon damals
mit Kräutern gearbeitet wurde.
Bei uns haben später die Klöster Heilkräutergärten angelegt und reichhaltige Schätze aus "Gottes Apotheke" geerntet und angewendet. Nicht zuletzt Hildegard von Bingen (1098-1179) verdanken wir Kräuterrezepte, die bis heute Gültigkeit haben.
Paracelsus (1493-1541) setzte die Heilpflanzen in ganzheitlichem Sinne ein. Er entwickelte die Signaturenlehre, indem er aus Form, Farbe und Geruch einer Pflanze auf ihre Heilwirkung schloss. So stellt z.B. die gelbe Blüte des Löwenzahn mit der Farbe Gelb einen Bezug zur Leber her, die Brennessel mit ihrem rostroten jungem Trieb weist auf eine Sympathie zu Blut und Eisen, und die Brennhaare auf einen empfindlichen, reizbaren Menschen hin.
Die Pflanzen schenken uns ihre Heilkraft, wenn wir sorgsam und herzlich mit ihnen umgehen. Früher haben die Kräuterfrauen im Garten eine Schale mit Gartenerde aufgestellt und um die nötigen Kräuter gebeten, probieren Sie es mal aus!
Kosten: 65€/Stunde (im Rahmen einer naturheilkundlichen Behandlung) |


